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Jeden Dienstag erwacht die Strick-Tradition zu neuem Leben

Die Strickfrauen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Prignitz haben eine lange Tradition. In welchem Jahr es das erste Treffen gab, vermag keiner der zwölf Frauen mehr zu sagen. Doch es muss Ende der 1990er Jahre gewesen sein. „Es muss mindestens 25 Jahre her sein“, sagt die 91-jährige Ilse Gumbs. „Denn ich bin seit 25 Jahren dabei.“ Aber die Frauen wissen, dass alles einst bei der Caritas in der Wittenberger Straße angefangen habe. Erst später kam dann der Wechsel zur AWO und in das Haus in der Krummen Straße und nun am 1. März in die Quitzower Straße ins neue Haus „miteinander“.


Noch nicht richtig angekommen

Und wie fühlen sie sich in dem neuen Domizil? „Wir fühlen uns noch nicht richtig zu Hause“, sagen sie. Trotzdem loben sie die neuen Räume, in denen alles heller, freundlicher und größer ist.
Jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr sind sie jetzt hier anzutreffen und stricken für Berliner Obdachlose Strümpfe, Socken, Schals, Mützen und Babysachen. Einmal im Jahr geht ein Transport zu den Franziskanern in die Hauptstadt. „Das ist meistens Ende November, sodass die Stricksachen die Bedürftigen rechtzeitig zu Weihnachten erreichen.
Die Hauptarbeit des Strickens werde allerdings zu Hause vollzogen. Dienstags stricken sie gemeinsam, trinken Kaffee und klönen. Dabei wird auch das eine oder andere Strickmuster ausgetauscht, berichten sie dem „Prignitzer“.


Wollspenden werden benötigt

Und als sie uns erzählen, dass sie auf Wollspenden für ihre Arbeit angewiesen sind, öffnet sich die Tür und eine Frau aus Rohlsfdorf betritt den Treff der Strickfrauen. Sie bringt zusammengesuchte Wollreste. „Es dürfte mehr als ein Kilo sein“, sagt sie. Ihren Namen verrät sie uns jedoch nicht. Die Frauen freuen sich. „Wer uns unterstützen will, der kann die Wollspenden in der Kleiderkammer der AWO abgeben, im ehemaligen Möbellager, oder sie bringen dienstags zwischen 14 und 16 Uhr die Wolle vorbei“, geben sie uns noch mit auf den Weg. Geöffnet ist die Kleiderkammer montags von 10 bis 12.30 Uhr und 13 bis 16 Uhr, dienstags und mittwochs von 10 bis 12.30 Uhr und 13 bis 15 Uhr sowie donnerstags und freitags von 10 bis 12 Uhr.

 

Quellenangabe: Artikel erschienen im "Prignitzer" am 20.04.2022, Text und Foto: René Hill

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Veröffentlichung

Do, 21. April 2022

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