Die Perleberger Strickfrauen spenden für das Kinderhaus Sonnenblume in Berlin
Im November 2025 war es wieder soweit. Gisela Stolte und Karin Jüchert von den Perleberger Strickfrauen sowie Tino Holzwarth, Mitarbeiter der AWO Prignitz, machten sich auf den Weg nach Berlin in die Pankower Wollankstraße. Auf dem Gelände des Franziskanerklosters wurden sie vom Geschäftsführer Herrn Backhaus und von Bruder Christoph herzlich empfangen.
Das Team der Suppenküche des Franzikanerklosters bietet Obdachlosen und Bedürftigen täglich eine Mahlzeit, einen Platz der Begegnung und die Möglichkeit um sich aufzuwärmen. In der Kleiderkammer können sich die Bedürftigen frisch einkleiden und in der Sozialberatung finden sie ein offenes Ohr für ihre Probleme.
Die Perleberger Strickfrauen hatten für diese Kleiderkammer so einige Säcke im Transporter. Diese waren gefüllt mit 232 Schals, 128 Paar Socken, 60 Mützen und 43 Paar Handschuhen. Gerade jetzt, bei dieser eisigen Kälte, die den Wohnungslosen besonders zusetzt, hilft alles, was etwas Wärme spendet.
Auch an das „Kinderhaus Sonnenblume“ wurde gedacht. Mit Babysachen, wie Mützchen, Schals und Socken unterstützen die Strickfrauen schon seit Jahren Schwangere, Mütter und Väter mit ihren Neugeborenen, die es im Leben nicht ganz so einfach haben.
Der Kinderhaus Sonnenblume e. V. unterstützt Schwangere, Alleinerziehende und Familien, die durch die Inflation, steigende Mieten und Lebensmittelpreise in finanzielle Notlagen geraten. Der Verein bietet Gespräche, Beratung und Begleitung. Auch die Seelsorge hilft den Menschen.
Von Anfang an dabei ist Schwester Monika. Sie hat das hat das Kinderhaus Sonnenblume im Jahr 1999 ins Leben gerufen.
Jeden Dienstag treffen sich die Perleberger Strickfrauen, um bei Kaffee und Kuchen sowie angenehmen Gesprächen, das ein oder andere Kleidungsstück entstehen zu lassen.
Die vielen fleißigen Hände der Perleberger Strickfrauen haben fast die kompletten Bestände an Wolle aufgebraucht. Um die Regale im Lager wieder aufzufüllen, bitten die Damen um ihre Hilfe. Sie würden sich sehr über ihre Spenden freuen. Sei es die Wolle, die sie nicht mehr benötigen, oder eine finanzielle Zuwendung, um nötiges Material anzuschaffen. Die Wollspenden können in der Geschäftsstelle in der Quitzower Straße und jeder Einrichtung der AWO Prignitz in Perleberg, Wittenberge oder Pritzwalk abgegeben werden. Ihre Spende findet garantiert den Weg zu den fleißigen Strickerinnen.
Vielen Dank für die vielen Spenden im vergangenen Jahr. Ein besonderer Gruß geht nach Weinböhla in Sachsen und ein Dankeschön für die Wolle, die schon mehrfach ihren Weg zu uns fand.
Wer die Damen unterstützen und mit ihnen zusammen stricken möchte, kann gern dienstags ab 14.00 Uhr im Haus „miteinander“ vorbeischauen. Helfende Hände sind jederzeit herzlich willkommen.
Stefan Gragert
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